Die Birken (Betula) bilden eine Gattung von Pflanzen in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae).
Birken sind oft Pionierpflanzen, sind also erste Baumart auf freien Flächen. Da ihre Lebenserwartung nur etwa 40 bis 60 Jahre beträgt, werden sie bald von anderen Baumarten verdrängt.
Birken sind sommergrüne Bäume oder Sträucher. Sie gehören zu den sehr schnell wachsenden Gehölzen: so erreichten Birken in einer Eichenkultur des Forstamts Anzing schon nach 6 Jahren eine Höhe von bis zu 7 m. Ausgewachsen werden sie bis zu 12 Meter oder höher.
Birken (etwa 40 Arten) kommen in Europa, den USA und Kanada (besonders an deren Ostküsten) und in Asien bis Japan vor.
Birken in der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Sandbirke (Betula pendula), den anderen Birkenarten werden jedoch ähnliche Wirkungen zugeschrieben:
Zur inneren Anwendung verwendet man die Blätter als Tee (Aufguss), äußere Anwendung findet Birkenknospentinktur zur Unterstützung der Wundheilung.
Birkenblätter enthalten als therapeutisch wirksame Bestandteile: ätherische Öle, Calcium, Eisen, Flavonoidglykosid, Iod, Natron und Phosphor.
Sie wirken anregend, blutreinigend, diuretisch, harntreibend, salzausscheidend und schwemmen die Gelenke aus.
Daher finden sie Anwendung bei Arthritis, Cholesterinüberschuss, Gicht, Haut- und Haarproblemen, Nierengries, Nieren- und Blasensteinen und anderen Nieren-Blasenerkrankungen, Rheuma, Transpiration, Wassersucht und um die Gallensekretion zu fördern.
Nebenwirkungen: sind nicht bekannt.
Kontraindikation: Ödeme infolge eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit!
Quelle (Text + Bild): Wikipedia
Zuletzt bearbeitet von Elvis am 14.01.2007 16:21, insgesamt 2-mal bearbeitet
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